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CO2 – Nein danke! Mehr Effizienz – Ja

Das EDV-Centrum für Kirche und Diakonie (ECKD) baut mit Unterstützung von
T-Systems ein Rechenzentrum der nächsten Generation. Die Architektur folgt
der Cisco-Vision Data Center 3.0 und nutzt – erstmals im kirchlichen Raum –
Cisco Nexus-Switches und das neuartige Unified Computing System. Im Ergebnis
entsteht eine extrem energieeffiziente, sichere und skalierbare Plattform für
jeden nur denkbaren IT- und Kommunikationsservice. Das neue ECKD-Rechenzentrum
zeigt eindrucksvoll, wie ökonomische und ökologische Ziele in Einklang
gebracht werden können.
Das ECKD mit Sitz in Offenbach und Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Kassel
und Suhl gilt bundesweit als einer der führenden IT-Dienstleister im kirchlichen
Raum. Hauptgesellschafter sind die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die
Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Evangelische Kreditgenossenschaft
eG, die Nordelbische Evangelisch–Lutherische Kirche und die Evangelische
Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Aber auch immer mehr Kunden
aus dem katholischen Umfeld und dem öffentlichen Sektor vertrauen auf die individuell
zugeschnittenen Angebote des ECKD. Geschäftsführer der ECKD GmbH ist
Willi Hanselmann.
Mit eigenem Rechenzentrum: Den Kunden ein Stück näher
"Die IT-Anforderungen im Bereich Kirche, Caritas und Diakonie sind in den vergangenen
Jahren rasant gestiegen", berichtet Michael Otto, Bereichsleiter Meldewesen,
IT und Fundraising beim ECKD.
" Wir haben ein eigenes Data Center aufgebaut, um reaktionsschneller zu sein, die Servicequalität zu verbessern und unser Angebotsspektrum zu verbreitern."
Michael Otto,
Bereichsleiter Meldewesen,
IT und Fundraising beim ECKD
Die Digitalisierung von Abläufen schreitet
in kirchlichen Organisationen genauso schnell voran wie in öffentlichen Verwaltungen
und der Privatwirtschaft. Bereits seit Jahren unterstützt das ECKD diesen
Trend durch einen sicheren Kirchenanschluss auf Basis eines Cisco-Netzwerks,
sowie speziell auf die Kunden zugeschnittene Intranet- und Hosting-Lösungen. Die durchweg ISO-zertifizierten IT-Dienstleistungen wurden bisher in Kooperation
mit einem kommunalen Rechenzentrum bereitgestellt.
"Das hat sich inzwischen geändert", fährt Michael Otto fort. "Wir haben ein eigenes
Data Center aufgebaut, um reaktionsschneller zu sein, die Servicequalität zu verbessern
und unser Angebotsspektrum zu verbreitern." Ohne externen Betreiber
sind die Kommunikationswege zwischen Kunden und ECKD kürzer. Anpassungen
der IT an veränderte Kundenprozesse können flexibler umgesetzt und Störungen schneller behoben werden. Da die Kommunikation mit einem zwischengeschalteten
Partner in Zukunft wegfällt, profitieren die ECKD-Mitarbeiter von einem spürbaren
Zeitgewinn. Allein schon deshalb erwartet Michael Otto einen signifikanten
Produktivitätsanstieg im neuen Rechenzentrum.
Grüne Architektur: Virtualisierung zu Ende gedacht
Neues Rechenzentrum – was so bescheiden klingt wie eines unter vielen ist in
Wahrheit ein Innovationsexempel, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Die Architektur der ECKD Hightech-Zentrale hat kaum noch etwas gemein mit dem
klassischen Aufbau eines herkömmlichen Rechenzentrums. Sie basiert stattdessen auf dem Cisco-Modell Data Center 3.0, womit insbesondere physische abhängigkeiten
zwischen Serverhardware, Speichersystemen und Netzwerk weitgehend
aufgehoben sind. "Dank umfassender Virtualisierung, die sich auf alle Infrastrukturebenen
erstreckt, können sich ineffiziente und unflexible Silostrukturen erst gar
nicht bilden", erläutert Michael Otto. Virtualisierung erlaubt eine klare Trennung der
logischen Sicht von der physischen Ebene. Verschiedene Kundenanwendungen
können dadurch flexibel, ihrem momentanen Bedarf gemäß, mit Rechenleistung
und Speicherplatz versorgt werden.
" Strategien zur IT-Virtualisierung
gibt es viele, aber keine davon
hat Virtualisierung so konsequent
zu Ende gedacht wie
Cisco UCS in Verbindung mit
VMware vSphere 4."
Michael Otto,
Bereichsleiter Meldewesen,
IT und Fundraising beim ECKD
Je weiter die Virtualisierung im Rechenzentrum
fortschreitet, desto höher steigt der Auslastungsgrad von Prozessor-, Storage- und
Netzwerkressourcen. Entsprechend weniger ungenutzte IT-Kapazitäten müssen in
Betrieb gehalten und stromintensiv gekühlt werden, was wiederum Investitions- und
laufende Kosten nachhaltig begrenzt.
Zu den innovativsten Bausteinen der neuen ECKD-Architektur zählen nach Michael
Ottos Meinung das Cisco Unified Computing System (UCS) und die virtuellen
Cisco-Switches Nexus 1000V. "Strategien zur IT-Virtualisierung gibt es viele, aber
keine davon hat Virtualisierung so konsequent zu Ende gedacht wie Cisco UCS in
Verbindung mit VMware vSphere 4", ist der Bereichsleiter überzeugt. Das Unified
Computing System vereinheitlicht das Management für virtualisierte Server-, Storage-
und Netzwerkressourcen in einem kompakten System, das sich äußerlich –
abgesehen von der Verkleinerung – kaum von einem gängigen Achter-Blade-Rack
unterscheidet. "Im UCS jedoch sind Blade-Server extrem dicht gepackt", so Michael
Otto weiter. "Wir bringen auf derselben Rack-Fläche doppelt so viele leistungsfähige
Blades unter wie früher und verringern so beträchtlich unseren Kühlungsbedarf. In
älteren Rechenzentren läge der Stromverbrauch bei gleicher Rechenleistung um
das Vierfache höher."
Die Entscheidung für die Cisco-Architektur Data Center 3.0 wurde gerade auch
von solchen ökologischen Erwägungen mitbestimmt. Innovative IT, so die Auffassung
des ECKD, kann einen entscheidenden Beitrag leisten zur Reduktion von
klimaschädlichen CO2-Emissionen.
Selbst Switches werden virtuell
Virtualisierung in dieser oder jener Form wird heutzutage weltweit in tausenden
Rechenzentren praktiziert. Aber: Virtualisierung ist nicht gleich Virtualisierung. Vielerorts
mündet der Versuch, IT-Ressourcen besser auszulasten, in unerwartet steigender
Komplexität. Denn oftmals bieten unterschiedliche Lösungen für verschiedene
Infrastrukturbereiche keine hinreichend integrierten Managementschnittstellen.
Das erhoffte Plus an Flexibilität bleibt dann Illusion; der höhere Auslastungsgrad wird
durch steigenden Administrationsaufwand erkauft.
Genau dies bleibt beim ECKD dank der ganzheitlichen Virtualisierungsstrategie von
Cisco ausgeschlossen – wie Michael Otto am Beispiel der virtuellen Switches Cisco
Nexus 1000V erläutert: "Es handelt sich hierbei um eine reine Software-Implementierung,
die nahtlos in die VMware-Virtualisierungslösung vSphere für ESX-Server
eingebettet ist. Wir können richtlinienbasierte Netzwerk-Services, wie man sie von Hardware-Switches kennt, nun auch auf jede virtuelle Maschine anwenden. Die virtuellen Server selbst lassen sich zusammen mit ihrer Netzwerkanbindung bei
laufendem Betrieb nahezu beliebig auf der physischen Serverfarm hin und her
verschieben. Auch deren Wartung erfolgt absolut unterbrechungsfrei." Ein virtueller
Nexus-Switch wird gemeinsam und daher hocheffizient mit anderen Cisco Nexus und
Catalyst-Switches verwaltet und bietet zudem sehr einfache Skalierungsmöglichkeiten.
Plattform für neue Geschäftsfelder
Skalierbarkeit spielt im neuen ECKD-Rechenzentrum nicht nur deshalb eine
Rolle weil eine stetig wachsende Kundenzahl zu betreuen ist, sondern ist auch
für die Erweiterung des Portfolios wichtig. So ist beispielsweise bereits der Cisco
Unified Communications Manager installiert – zunächst als hauseigene Plattform
für Voice-over-IP. "Außer unseren klassischen Angeboten für das kirchliche
Melde-, Personal- sowie Finanzwesen und den IT-Services-Bereich können wir
damit künftig auch IP-Telefonie und andere Collaboration-Formen als gemanagten
Service anbieten", plant Michael Otto.
" ASA 5500 vereint wichtige
Sicherheitsfunktionen wie
Firewalling, Datenverschlüsselung
und Netzwerkauthentifizierung
in einem hochkompakten,
effizient administrierbaren
Netzwerkgerät."
Gottfried Ostendorf,
Sales Manager IT im Vertriebsteam
Kirchen und Soziales von
T-Systems
Kleine Gemeinden genauso wie kirchliche Spitzeninstitutionen können dann innovative Collaborations-Lösungen über ihren gesicherten ECKD-Kirchenanschluss als bedarfsgerechte Dienstleistung in Anspruch nehmen. Vor Ort wird dafür keinerlei spezielle Infrastruktur gebraucht. Stattdessen bringt das Netzwerk die gewünschten Funktionen ohne Einstiegsinvestition ins Haus. In der Sprache der Betriebswirtschaft ausgedrückt: An die Stelle meist schwer kalkulierbarer variabler Ausgaben treten planbare Fixkosten. Darüber hinaus bietet netzwerkbasierte Collaboration aber auch weitreichende ökologische Chancen. Denn neben Sprachsignalen überträgt die IP-basierte ECKD-Plattform auch jede andere Art von digitalisierter Information, insbesondere Videobilder. "Cisco Unified Communications ermöglicht damit unterschiedlichste Formen integrierter Audio-, Web- und Videokonferenzen", erläutert Dorothe Brohl, Account Manager bei Cisco. "Kirchliche Organisationen können die standortübergreifende Zusammenarbeit intensivieren und auf diese Weise ihre Reisetätigkeit einschränken", so Brohl. Nicht umsonst gilt Collaboration heute als einer der wichtigsten Hebel, um reisebedingte CO2-Emissionen in fast allen Lebensbereichen zu minimieren.
Gelebte Partnerschaft
Was macht einen ECKD-Kirchenanschluss so sicher? Wie bleiben sensible Daten
und vertrauliche Kommunikationsinhalte geschützt? "Durch die Cisco Adaptive
Security Appliance ASA 5500", antwortet Gottfried Ostendorf, Sales Manager IT
im Vertriebsteam Kirchen und Soziales von T-Systems. "ASA 5500 vereint wichtige
Sicherheitsfunktionen wie Firewalling, Datenverschlüsselung und Netzwerkauthentifizierung
in einem hochkompakten, effizient administrierbaren Netzwerkgerät. Die
Integration möglichst vieler Dienste in das Netzwerk reduziert übrigens erneut den
Energieverbrauch und ist ein weiterer Mosaikstein für die Green IT-Ambition des
ECKD."
T-Systems agiert als Generalunternehmer für das ECKD und hat in dieser Rolle
Anteil an Planung, Design und Implementierung des neuen Rechenzentrums.

"Es ist ja keineswegs selbstverständlich, dass ein Dienstleister wie wir sich für hochinnovative Technologien entscheidet, die eben erst ihre Marktreife erlangt haben", kommentiert Michael Otto. "Wir waren uns der Risiken wohl bewusst und haben den Schritt dennoch gewagt. Möglich war das aber nur mit einem Partner wie T-Systems an der Seite, der ein Gutteil dieser Verantwortung übernahm und – wo notwendig – weitere Technologiepartner mit ins Boot holte." Nur derart zukunftsorientierte Anwender, die nicht erst abwarten, bis innovative Technologien sich bei anderen bewährt haben, geben eben diesen Technologien eine Chance, den Markt schnell zu erobern – zum Wohle der Kunden und der Umwelt.
Michael Otto
Telefon 0561 400 44–400
michael.otto@eckd.de
Hintergrund
Die ECKD GmbH beliefert seit 25 Jahren
Kunden aus den Bereichen Kirche, Diakonie
und Caritas mit maßgeschneiderten
IT-Dienstleistungen.
Herausforderung
Zunehmender Innovationsdruck und
rasant steigende Kundenanforderungen
machten den Neubau eines Rechenzentrums
erforderlich.
Lösung
Das neue, extrem energieeffiziente ECKD Rechenzentrum
verwirklicht die Cisco-Vision
Data Center 3.0. Wichtigste Bausteine
sind das Cisco Unified Computing System
und vollständig virtuelle Nexus-Switches.
Darüber hinaus hat das ECKD die Zusammenarbeit
seiner Mitarbeiter mit dem
Cisco Unified Communications Manager
verbessert. Die Software dient zugleich als
Basis für künftige Geschäftsmodelle, bei
denen Kunden multimediale Voice-, Web und
Videokommunikation als bedarfsgerechte
Dienstleistung vom ECKD beziehen.
Für garantierte Sicherheit der universellen
Cisco-Plattform sorgen zwei Cisco Adaptive
Security Appliances ASA 5500.
Nutzen
Das Spezialistenteam im Einsatz für das neue Rechenzentrum des EDV-Centrums für Kirche und Diakonie (v.l.n.r):
Cécile Willems, Leitung Vertrieb Bildung, Forschung & Gesundheitswesen bei Cisco Deutschland
Gottfried Ostendorf, Sales Manager IT im Vertriebsteam Kirchen und Soziales von T-Systems
Michael Otto, Bereichsleiter Meldewesen, IT und Fundraising beim ECKD
Dorothe Brohl, Account Managerin bei Cisco Deutschland
Willi Hanselmann, Geschäftsführer des ECKD
Wolfgang Stender, Leiter Vertriebsteam Kirchen und Soziales von T-Systems